aktuelles Wetter

für den Funkamateur

Beta Seiten – NEU … NEU …

Bitte diese Seiten mal testen und schreibt mir mal Eure Meinung unten in die Kommentare.
Die Seiten befinden sich momentan noch in der Entwicklung bei mir.

12 aktuelle Warnmeldungen für Deutschland

Betrieb Infotelefon im Rahmen des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest - Stadt Darmstadt
Zentrale Leitstelle Stadt Darmstadt meldet: Das Infotelefon der Stadt Darmstadt ist ab sofort täglich von 07:30 Uhr bis 18:00 Uhr unter der Rufnummer 06151 / 115 erreichbar.
Afrikanische Schweinepest im Landkreis Groß-Gerau - Landkreis Groß-Gerau
Informationen über die Afrikanische Schweinepest im Landkreis Groß-Gerau finden Sie unter www.kreisgg.de
Geflügelpest - Vorsorgliche Aufstallung im Landkreis Cuxhaven - Landkreis Cuxhaven
Der Landkreis Cuxhaven hat aufgrund des aktuellen Gefügelpestgeschehens und zahlreicher positiver Nachweise bei Wildvögeln gestern eine Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung herausgegeben.

Damit sind alle Geflügelhaltungen mit mehr 50 Tieren im Landkreis Cuxhaven verpflichtet, ihr Geflügel aufzustallen. Ziel ist der Schutz vor einer Einschleppung der Geflügelpest in Hausgeflügelbestände. Auch Kleinstgeflügelhaltungen mit bis zu 50 Tieren sind angehalten, auf Grundlage einer eigenen Risikobewertung geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Dazu kann auch die Aufstallung des Geflügels gehören.

Die Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung Nr. 02/2025 CUX zur Anordnung der Aufstallung von Geflügel zum Schutz gegen Aviäre Influenza wurde am 29.10.2025 auf der Internetseite des Landkreises Cuxhaven veröffentlicht.

Verhalten im Umgang mit Hausgeflügel:
Über die Allgemeinverfügung hinaus sind Tierhalterinnen und Tierhalter aufgefordert, die einschlägig empfohlenen Biosicherheitsmaßnahmen in ihren Beständen und Tierhaltungen zu überprüfen und konsequent einzuhalten.
Hausgeflügelbestände, auch Hobbyhaltungen, werden dringend gebeten, bereits einen ersten verdacht von Vogelgrippe in der Geflügelhaltung unverzüglich dem Bereich Veterinärwesen des Landkreises unter der Telefonnummer 04721 66-2132 zu melden. Nachts sowie an den Wochenend- und Feiertagen ist die Rufbereitschaft des Bereichs Veterinärwesens für Notfälle über die Leitstelle unter der Notrufnummer 112 erreichbar.

Verhalten im Umgang mit Wildvögeln:
In der Natur verhaltensauffällig erscheinende Wildvögel (Kopfkreisen, einseitiger Flügelschlag, Fluchtunfähigkeit, etc.) sollen auf keinen Fall berührt oder gar eingefangen und mitgenommen werden, um so zusätzlichen Stress für die betroffenen Tiere zu vermeiden.
Der Landkreis bittet darum, Funde von toten oder verhaltensauffälligen Wildvögeln über das Formular auf der Internetseite des Landkreises (in der Kopfseite der Seite) zu melden. Das Virus ist in der Natur verbreitet und hoch ansteckend. Es gibt keine Möglichkeit, infizierten Vögeln zu helfen oder sie zu retten. Da es für infizierte Vögel nachweislich keine Heilungschancen gibt, werden sie zunächst in der Natur belassen. Die Meldungen über Totfunde werden täglich beim Bereich Veterinärwesen erfasst und die Tiere zeitnah von Mitarbeitenden des Bereiches Veterinärwesen eingesammelt sowie fachgerecht entsorgt.
4. Aktualisierung! - Beeinträchtigung des Trinkwassers - Chlorungsmaßnahmen - Biringen, Fürweiler, Gerlfangen, und Oberesch der Gde. Rehlingen-Siersburg
UPDATE vom 13.01.2026

Im Bereich der Gemeinde Rehlingen-Siersburg – in den Ortsteilen Biringen, Fürweiler, Gerlfangen und Oberesch - finden auch weiterhin Chlorungsmaßnahmen des Trinkwassers statt.
Infolge der Schutzchlorung kann das Trinkwasser in den betroffenen Ortsteilen leicht nach Chlor riechen. Von dem Chlorgehalt geht jedoch keine Gesundheitsgefährdung aus –
das Wasser kann uneingeschränkt genutzt werden.

Die Babynahrung sollte bis zum Ende der Schutzchlorung weiterhin mit abgepacktem Wasser zubereitet werden.

Es erfolgt eine erneute Information an die Bevölkerung, sobald die vorsorgliche Schutzchlorung beendet wird.

Für Rückfragen erreichen Sie uns jederzeit unter folgender Telefon-Notrufnummer:

06835 501933

************************************************************
UPDATE zur Pressemitteilung vom 14.08.2025 bzw. 18.08.2025:

21.08.2025 | Bakteriologische Beeinträchtigung des Trinkwassers
Abkochgebot für die betroffenen Ortsteile der Gemeinde Rehlingen-Siersburg aufgehoben.

Im Bereich der Gemeinde Rehlingen-Siersburg – in den Ortsteilen Biringen, Fürweiler, Gerlfangen, Hemmersdorf und Oberesch – wurde im Rahmen von Routinekontrollen des Trinkwassers eine mikrobiologische Verunreinigung festgestellt.

In Trinkwassernetzen der betroffenen Ortsteile Biringen, Fürweiler, Gerlfangen und Oberesch konnte die Schutzchlorung nachgewiesen werden. Somit ist das Abkochgebot, in Absprache mit dem Gesundheitsamt Saarlouis, aufgehoben worden. Für Hemmersdorf wurde das Abkochgebot bereits am 18.08.2025 aufgehoben.

Infolge der Schutzchlorung kann das Trinkwasser in den betroffenen Ortsteilen leicht nach Chlor riechen. Von dem Chlorgehalt geht jedoch keine Gesundheitsgefährdung aus – das Wasser kann uneingeschränkt genutzt werden.

Die Babynahrung sollte bis zum Ende der Schutzchlorung weiterhin mit abgepacktem Wasser zubereitet werden.

Da weiterhin – u. a. in den Nachtstunden – Spülvorgänge im Netz stattfinden, kann insbesondere im Ortsteil Biringen mit dem Auftreten von Trübung im Trinkwasser gerechnet werden.
Die Trübung des Trinkwassers ist gesundheitlich unbedenklich.

Mit Aufheben des Abkochgebotes bittet die TWRS heute nochmals um Verständnis für die ergriffenen Maßnahmen, welche vorsorglich zum Schutze der Gesundheit der angeschlossenen Kunden, ergriffen wurden.
Die TWRS möchte an dieser Stelle ihren Dank ausdrücken, wie besonnen die Kunden auf die nachvollziehbaren Unannehmlichkeiten, die in den vergangenen Tagen entstanden sind, reagiert haben.
Als lokale Wasserversorger verfolgt die TWRS das Ziel, zu jederzeit Wasser in ausreichender Menge und guter Qualität für die Kunden zur Verfügung zu stellen.
Aufgrund dieser hohen Ansprüche – auch an die Beprobung – konnte frühzeitig reagiert und gehandelt werden und die Wasserversorgung im gesamten Versorgungsgebiet der TWRS zu jedem Zeitpunkt aufrechterhalten werden.

Es erfolgt eine erneute Information an die Bevölkerung, sobald die vorsorgliche Schutzchlorung beendet wird.

Für Rückfragen erreichen Sie uns jederzeit unter folgender Telefon-Notrufnummer:

06835 501933

************************************************************************
UPDATE zur Pressemitteilung vom 14.08.2025:

Bakteriologische Beeinträchtigung des Trinkwassers:
Abkochgebot für den Ortsteil Hemmersdorf der Gemeinde Rehlingen-Siersburg aufgehoben

Im Bereich der Gemeinde Rehlingen-Siersburg – in den Ortsteilen Biringen, Fürweiler, Gerlfangen,
Hemmersdorf und Oberesch – wurde im Rahmen von Routinekontrollen des Trinkwassers eine mikrobiologische Verunreinigung festgestellt.

Für den Ortsteil Hemmersdorf konnte eine Beeinträchtigung des Trinkwassers durch eine Nachprobe ausgeschlossen werden: Für den Ortsteil Hemmersdorf sind daher alle Maßnahmen aufgehoben.

Für die Ortsteile Biringen, Fürweiler, Gerlfangen und Oberesch bleibt das Abkochgebot bestehen.

Die Ursache der Verunreinigung wird geklärt und Maßnahmen zur Behebung der Störung sind eingeleitet. Unter anderem werden engmaschige bakteriologische Kontrollen durchgeführt.

Für Rückfragen erreichen Sie die TWRS jederzeit unter folgender Telefon-Notrufnummer:
06835 501933

******************************************************************************
Frühere Meldung vom 14.08.2025

Bakteriologische Beeinträchtigung des Trinkwassers
Abkochgebot für die Ortsteile Biringen, Fürweiler, Gerlfangen, Hemmersdorf und Oberesch der Gemeinde Rehlingen-Siersburg

Im Bereich der Gemeinde Rehlingen-Siersburg – in den Ortsteilen Biringen, Fürweiler, Gerlfangen, Hemmerasdorf und Oberesch – wurde im Rahmen von Routinekontrollen des Trinkwassers eine mikrobiologische Verunreinigung festgestellt.

Es sind nur die genannten Ortsteile betroffen!

Diese mikrobiologische Verunreinigung kann unter Umständen Ihre Gesundheit beeinträchtigen.
Die Ursache der Verunreinigung wird geklärt und Maßnahmen zur Behebung der Störung sind eingeleitet. Unter anderem werden engmaschige bakteriologische Kontrollen durchgeführt.
In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Saarlouis wurde, gemäß dem bestehenden Maßnahmenplan nach Trinkwasserverordnung, ab dem 14.08.2025 eine Schutzchlorung angeordnet.
Mit der Wirkung der Schutzchlorung ist zu Beginn der KW 34 zu rechnen. Von nun an gilt ein Abkochgebot!

Dies bedeutet, dass Sie das Wasser für die nachfolgend aufgeführten Zwecke mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen lassen müssen:

• Zubereitung von Nahrung, insbesondere für Säuglinge, Kleinkinder, Alte und Kranke
• Abwaschen von Salaten, Gemüse und Obst
• Herstellen von Eiswürfeln zur Kühlung von Getränken
• Zähneputzen
• medizinische Zwecke (Reinigung von Wunden, Nasenspülung etc.)

Das gekochte und soweit wie nötig abgekühlte Wasser können Sie wie bisher verwenden. Die Körperpflege (Waschen, Duschen, Baden) kann mit nicht abgekochtem Wasser erfolgen, sofern darauf geachtet wird, dass das Wasser nicht getrunken wird bzw. auf offene Wunden kommt. Für die Toilettenspülung benötigen Sie kein abgekochtes Wasser.
Für Haustiere und Vieh benötigen Sie kein abgekochtes Wasser. Bitte informieren Sie auch Ihre Mitbewohner und Nachbarn über diese Maßnahmen! Wir werden Sie umgehend informieren, wenn das Wasser wieder uneingeschränkt genutzt werden kann oder das Abkochgebot aufgehoben werden kann.
Trinkwasserverunreinigung in ZW-Mörsbach und Teilen der VG ZW-Land - Stadtteil Zweibrücken-Mörsbach und mehrere Ortsgemeinden in VG ZW-Land
Trinkwasserverunreinigung im Zweibrücker Stadtteil Mörsbach und in den Ortsgemeinden Käshofen, Rosenkopf, Kleinbundenbach, Großbundenbach und Wiesbach. Das zuständige Gesundheitsamt in Pirmasens geht nicht von einer gesundheitlichen Gefährdung aus. Es empfiehlt trotzdem, das Wasser vorsorglich nicht zur Nahrungsmittelzubereitung zu verwenden und nicht zu trinken. Die Verbandsgemeindewerke arbeiten mit Hochdruck daran, das geruchsbehaftete Wasser aus dem Leitungsnetz zu verdrängen.
Entwarnung: 4.2 Ausfall Stromversorgung - Waltrop
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "4.2 Ausfall Stromversorgung - Waltrop" vom 20.01.2026 23:00:48 gesendet durch Leitstelle Kreis Recklinghausen. Die Warnung ist aufgehoben.

In Waltrop, im Bereich Leveringhäuserstr. / Viktorstr. / Büscherstr. ist der Strom ausgefallen.
Die zuständigen Behörden sind informiert.
Im Notfall erreichen Sie Feuerwehr und Polizei
an ihren Standorten.
Notrufe können auch über Busse und Taxen weitergeleitet werden.

Informieren Sie bei Bedarf Ihre Nachbarn und
leisten bei Bedarf Hilfe.
Wasserrohrbruch - Klingberg - Straße: Hundesteert
Aufgrund eines Wasserrohrbruch in der Straße Hundesteert kommt es zu einer Störung in der Trinkwasserversorgung.
Die Wasserversorgung wurde durch den Zweckverband Ostholstein in der Straße Hundesteert abgestellt. Die Reparaturarbeiten dauern vorraussichtlich, mindestens bis zum Mittag an. Rückfragen richten Sie bitte direkt an den Zweckverband Ostholstein.
Entwarnung: Geruchsbelästigung durch einen Dachstuhlbrand - Trier-Pfalzel
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Geruchsbelästigung durch einen Dachstuhlbrand - Trier-Pfalzel" vom 21.01.2026 04:07:25 gesendet durch Integrierte Leitstelle Trier, Rheinland-Pfalz. Die Warnung ist aufgehoben.

Durch einen Dachstuhlbrand in der Ortslage Trier-Pfazel kommt es zu einer Geruchsbelästigung.
Geflügelpest: Stallpflicht für Geflügel im gesamten Landkreis Harburg
Es war eine Frage der Zeit: Nach Nachweisen bei Wildvögeln im Nachbarlandkreis Stade und in vielen niedersächsischen Regionen sowie Ausbrüchen in Geflügelhaltungen im gesamten Bundesgebiet rückt die Geflügelpest immer näher an den Landkreis Harburg heran, das Ansteckungsrisiko für Geflügel ist sehr hoch. Zahlreiche Zugvögel, insbesondere Kraniche, werden tot aufgefunden, die Seuche ist zudem in einer Geflügelhaltung im benachbarten Heidekreis ausgebrochen. Um ein Übergreifen der für Vögel hochansteckenden Aviären Influenza („Vogelgrippe“ oder „Geflügelpest“ des Subtyps H5) auf Haus- und Nutzgeflügelbestände zu verhindern, ordnet der Veterinärdienst der Kreisverwaltung deshalb Stallpflicht für Geflügel im Landkreis Harburg an.

„Angesichts der maximal zugespitzten Tierseuchenlage ist es zwingend erforderlich, dass Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter mit mehr als 50 gehaltenen Tieren aufstallen“, betont Thorsten Völker, Leiter der Abteilung, Migration, Ordnung und Verbraucherschutz, zu der auch der Veterinärdienst gehört. „Geflügel muss ab sofort in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung gehalten werden, die folgende Eigenschaften erfüllt: eine geschlossene, überstehende und nach oben gegen Einträge gesicherte Abdeckung und eine Seitenabgrenzung mit einer Maschenweite von höchstens 25 Millimetern. So verhindern wir, dass Hausgeflügel mit Wildgeflügel und insbesondere mit Wasservögeln in Kontakt kommt.“

Ausgenommen von der Stallpflicht sind Kleinst- und Hobbyhaltungen mit weniger als 50 Tieren. Sie werden ausgenommen, da wenige Tiere eine kleinere Virusmenge im Falle einer Infektion ausscheiden, in der Regel keine Verbindungen, das heißt Handel, zwischen den Beständen bestehen und eine kleine Auslauffläche die Wahrscheinlichkeit reduziert, dass Wildvögel in dem Areal des Nutzgeflügels sich aufhalten oder durch Kot infizieren. Trotzdem sind Tierhalter auch in Kleinstbetrieben verpflichtet Maßnahmen zum Schutz Ihres Tierbestandes zu ergreifen. Dies beinhaltet die allgemeinen Biosicherheitsmassnahmen, außerdem wird eine freiwillige Aufstallung des Geflügels dringend empfohlen.

Die Allgemeinverfügung zur kreisweiten Stallpflicht tritt am Donnerstag, 30.10.2025, offiziell in Kraft. Aufgrund des hohen Übertragungsrisikos von Wildvögeln auf Hausgeflügel sollten Geflügelhalter unverzüglich handeln. Zusätzlich zur Aufstallung von Geflügel ist die strikte Einhaltung betriebshygienischer Maßnahmen zur Biosicherheit von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig ist die Durchführung von Geflügelausstellungen und Geflügelmärkten wird untersagt.

Das Ansteckungsrisiko ist maximal hoch. Alleine vorgestern wurde der Veterinärdienst zu 40 toten oder verendenden Kranichen gerufen. Sterbende Tiere werden tierschutzgerecht getötet, um sie vor weiterem Leid zu bewahren. Der Landkreis Harburg stimmt sich fortlaufend eng mit dem Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) zu den erforderlichen Maßnahmen ab, um Ausbrüche der Vogelgrippe in Geflügelbetrieben zu verhindern.

Derzeit werden rund 80 Zugvögel, die im Landkreis Harburg gefunden wurden, in den Laboren des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) und des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) nach erfolgter Beprobung untersucht. Ein Fall der Geflügelpest bei einem Wildvogel ist bisher noch nicht durch das FLI als nationalem Referenzlabor nachgewiesen, das scheint jedoch nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Zwei Kraniche wurden bereits durch das LAVES positiv auf Vogelgrippe getestet. Einen Ausbruch in den Geflügelhaltungen im Kreisgebiet gab es bisher nicht.

Die Allgemeinverfügung zur Stallpflicht und Merkblätter mit den wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen und zusätzliche Informationen des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) finden sich unter www.landkreis-harburg.de/gefluegelpest.

Geflügelhalterinnen und -halter – auch bei Kleinst- und Hobbyhaltungen – sollten ihr Geflügel immer genau auf Auffälligkeiten beobachten (beispielsweise vermehrte Sterblichkeit, verringerte Nahrungs- oder Wasseraufnahme oder Rückgang der Legeleistung) und Krankheits- oder Todesfälle durch einen Tierarzt abklären lassen sowie dem Veterinäramt des Landkreises Harburg mitteilen (Telefon: 04171/ 693 466, tiergesundheit@lkharburg.de).

Soweit noch nicht geschehen, muss jede Geflügelhaltung dem Veterinäramt zudem ihre Adresse und die Zahl der gehaltenen Tiere melden. Spaziergänger und Haustiere wie Hunde sollten Kontakt zu toten oder kranken Wildvögeln unbedingt vermeiden. Genauso sollten Jäger, wenn sie mit Federwild in Berührung gekommen sind, jeglichen Kontakt zu Geflügel vermeiden. Tot aufgefundene Wildvögel sollten dem Veterinärdienst per E-Mail an tiergesundheit@lkharburg.de gemeldet werden. Sie werden dann eingesammelt, beprobt und sicher entsorgt. Finder werden gebeten, Vogelkadaver beispielsweise mit einer beschwerten Plane abzudecken, damit keine Aasfresser angelockt werden, sie aber auf keinen Fall anzufassen.

Hintergrund: Die Vogelgrippe ist eine hochansteckende, anzeigepflichtige Tierseuche, die bei Geflügel, insbesondere bei Hühnern, Puten, Enten, Gänsen sowie vielen anderen Wildvögeln auftreten kann. Sie führt bei infizierten Vögeln zu schweren Erkrankungen, massenhaftem Verenden und dadurch bei Hausgeflügel auch zu schweren wirtschaftlichen Schäden. Eine Therapie für infizierte Vögel gibt es derzeit ebenso wenig wie einen in Deutschland zugelassenen Impfstoff. Erkrankungen beim Menschen sind äußerst selten und setzen einen sehr engen Kontakt mit infizierten Tieren voraus. Erhitzte Geflügelprodukte können unbedenklich verzehrt werden.
Geflügelpestausbruch in einem Geflügelbetrieb im Landkreis Harburg
Die hochansteckende Geflügelpest (Aviäre Influenza oder Vogelgrippe des Subtyps H5) ist im Landkreis Harburg in einem Geflügelbetrieb im Bereich Wistedt (Samtgemeinde Tostedt) ausgebrochen. Das Veterinäramt des Landkreises Harburg nimmt die Situation sehr ernst und ergreift alle notwendigen Schritte, um den Ausbruch einzudämmen. Dazu ordnet der Landkreis Harburg per Allgemeinverfügung ab dem morgigen Dienstag, 4. November 2025, eine Schutz- (3 Kilometer Radius) und eine Überwachungszone (10 Kilometer Radius) um den Wistedter Betrieb an, in denen dann strenge Seuchenschutzmaßnahmen und Stallpflicht für Geflügel gelten. Die vollständigen Regeln, die innerhalb der Schutz- und der Überwachungszone gelten, finden sich genauso wie Karten der beiden Restriktionszonen im Internet unter www.landkreis-harburg.de/gefluegelpest .
Der Wistedter Betrieb wurde sofort nach dem Bekanntwerden des Geflügelpest-Verdachts vollständig gesperrt. Nachdem das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) den Ausbruch der hochpathogenen Geflügelpest vom Subtyp H5N1 nach Auswertung der Proben bestätigt hatte, bereitete das Kreisveterinäramt weitere Maßnahmen vor. Die 13.000 Gänse und 26.000 Enten in dem Betrieb sind tierschutzgerecht getötet worden.
Tierärzte der Kreisverwaltung kontrollierten nun alle 27 Geflügelhaltungen in der Schutzzone im 3-Kilometer-Radius um Wistedt sowie stichprobenartig die Geflügelhaltungen im 10-Kilometer-Radius. Außerdem gilt im Radius von zehn Kilometern Stallpflicht für sämtliches Geflügel, unabhängig von der Anzahl der gehaltenen Tiere. Die Aufstallungspflicht oder Stallpflicht ist ein zentrales Instrument, um die Ausbreitung durch Vogelgrippe durch Wildvögel zu verhindern. Freilebende Tiere werden durch eine Aufstallung davon abgehalten, Hausgeflügel zu infizieren. Tierhaltende Betriebe müssen ihre Tiere dazu effektiv von Wildvögeln absondern. Dazu müssen Vögel in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung untergebracht werden, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung bestehen muss. Außerdem ist es wichtig zu ermitteln, ob dem Veterinäramt alle Geflügelhaltungen in der Schutz- und Überwachungszone bekannt sind. Soweit noch nicht geschehen, muss jede Geflügelhaltung dem Veterinäramt ihre Adresse und die Zahl der gehaltenen Tiere melden und die Tierbestände bei der Tierseuchenkasse registrieren.
Ansonsten gilt im übrigen Landkreis Harburg für Haltungen ab 50 Tieren unverändert, dass Geflügel in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung gehalten werden muss, die folgende Eigenschaften erfüllt: eine geschlossene, überstehende und nach oben gegen Einträge gesicherte Abdeckung und eine Seitenabgrenzung mit einer Maschenweite von höchstens 25 Millimetern. So wird verhindert, dass Hausgeflügel mit Wildgeflügel und insbesondere mit Wasservögeln in Kontakt kommt. Soweit noch nicht geschehen, muss jede Geflügelhaltung dem Veterinäramt zudem ihre Adresse und die Zahl der gehaltenen Tiere melden.
Wichtig für eine erfolgreiche Eindämmung der Vogelgrippe ist außerdem, dass Geflügelhalterinnen und Halter – auch bei Kleinst- und Hobbyhaltungen – Auffälligkeiten bei Tieren und ganz besonders Krankheits- oder Todesfälle dem Veterinäramt des Landkreises Harburg melden (Telefon: 04171 – 693 466, tiergesundheit@lkharburg.de).
Zusätzlich zur Aufstallung von Geflügel ist die strikte Einhaltung betriebshygienischer Maßnahmen zur Biosicherheit von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig ist die Durchführung von Geflügelausstellungen und Geflügelmärkten untersagt.
Das Ansteckungsrisiko ist maximal hoch. Spaziergänger und Haustiere wie Hunde sollten daher Kontakt zu toten oder kranken Wildvögeln unbedingt vermeiden. Genauso sollten Jäger, wenn sie mit Federwild in Berührung gekommen sind, jeglichen Kontakt zu Geflügel vermeiden. Tot aufgefundene Wildvögel sollten dem Veterinärdienst per E-Mail an tiergesundheit@lkharburg.de gemeldet werden. Sie werden dann eingesammelt, beprobt und sicher entsorgt. Finder werden gebeten, Vogelkadaver beispielsweise mit einer beschwerten Plane abzudecken, damit keine Aasfresser angelockt werden, sie aber auf keinen Fall anzufassen.
Hintergrund: Die Vogelgrippe ist eine hochansteckende, anzeigepflichtige Tierseuche, die bei Geflügel, insbesondere bei Hühnern, Puten, Enten, Gänsen sowie vielen anderen Wildvögeln auftreten kann. Sie führt bei infizierten Vögeln zu schweren Erkrankungen, massenhaftem Verenden und dadurch bei Hausgeflügel auch zu schweren wirtschaftlichen Schäden. Eine Therapie für infizierte Vögel gibt es derzeit ebenso wenig wie einen in Deutschland zugelassenen Impfstoff. Erkrankungen beim Menschen sind äußerst selten und setzen einen sehr engen Kontakt mit infizierten Tieren voraus. Erhitzte Geflügelprodukte können unbedenklich verzehrt werden.
Fragen zur Geflügelpest und den Schutzmaßnahmen beantwortet die Abteilung Ordnung und Verbraucherschutz des Landkreises Harburg – Tierschutz/Tierseuchen unter der Telefonnummer 04171 – 693 466 oder per E-Mail unter tiergesundheit@lkharburg.de.
Weiterer Ausbruch der Vogelgrippe in einem Geflügelbetrieb im Landkreis Harburg
Die hochansteckende Geflügelpest (Aviäre Influenza oder Vogelgrippe des Subtyps H5) ist im Landkreis Harburg in einer weiteren Herde des bereits betroffenen Betriebs im Bereich Wistedt (Samtgemeinde Tostedt) ausgebrochen. Es handelt sich um eine Gänseherde mit rund 2.500 Tieren. Das Veterinäramt des Landkreises Harburg nimmt die Situation sehr ernst und ergreift alle notwendigen Schritte, um den Ausbruch einzudämmen. Dazu ordnet der Landkreis Harburg per Allgemeinverfügung ab sofort eine Erweiterung der bereits bestehenden Schutz- (3-Kilometer-Radius) und Überwachungszone (10 Kilometer Radius) um die Geflügelhaltung an. Damit gelten auch dort, wie in der bereits Zone um den Ausbruchsbetrieb in Wistedt, strenge Seuchenschutzmaßnahmen und Stallpflicht für sämtliches Geflügel. Alle Regeln, die innerhalb der Schutz- und der Überwachungszonen gelten, finden sich genauso wie Karten der Restriktionszonen im Internet unter www.landkreis-harburg.de/gefluegelpest.

Die Ausbruchsgänsehaltung in Wistedt war bereits gesperrt. Nachdem das Friedrich-Löffler-Institut den Ausbruch der Geflügelpest in der Gänseherde nach Ausweitung der Proben bestätigt hatte, bereitete das Kreisveterinäramt weitere Maßnahmen vor. Die rund 2.500 Tiere in der Herde werden derzeit tierschutzgerecht getötet.

Tierärzte der Kreisverwaltung untersuchen nun auch alle Geflügelhaltungen in der erweiterten Schutzzone im 3-Kilometer-Radius sowie stichprobenartig die Geflügelhaltungen im neuen 10-Kilometer-Radius. Außerdem gilt im Radius von zehn Kilometern um die Ausbruchstierhaltung in Wistedt Stallpflicht für sämtliches Geflügel, unabhängig von der Anzahl der gehaltenen Tiere. Die Aufstallungspflicht oder Stallpflicht ist ein zentrales Instrument, um die Ausbreitung durch Vogelgrippe durch Wildvögel zu verhindern. Freilebende Tiere werden durch eine Aufstallung davon abgehalten, Hausgeflügel zu infizieren. Tierhaltende Betriebe müssen ihre Tiere dazu effektiv von Wildvögeln absondern. Dazu müssen Vögel in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung untergebracht werden, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung bestehen muss.

Außerdem ist es wichtig zu ermitteln, ob dem Veterinäramt alle Geflügelhaltungen in der Schutz- und Überwachungszone bekannt sind. Soweit noch nicht geschehen, muss jede Geflügelhaltung dem Veterinäramt ihre Adresse und die Zahl der gehaltenen Tiere melden und die Tierbestände bei der Tierseuchenkasse registrieren.

Zudem besteht im Landkreis Harburg eine weitere Schutz- und Überwachungszone um eine kleine Gänsehaltung im Bereich Todtglüsingen (Samtgemeinde Tostedt). Ansonsten gilt im übrigen Landkreis Harburg für Haltungen ab 50 Tieren unverändert, dass Geflügel in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung gehalten werden muss, die folgende Eigenschaften erfüllt: eine geschlossene, überstehende und nach oben gegen Einträge gesicherte Abdeckung und eine Seitenabgrenzung mit einer Maschenweite von höchstens 25 Millimetern. So wird verhindert, dass Hausgeflügel mit Wildgeflügel und insbesondere mit Wasservögeln in Kontakt kommt. Soweit noch nicht geschehen, muss jede Geflügelhaltung dem Veterinäramt zudem ihre Adresse und die Zahl der gehaltenen Tiere melden.

Wichtig für eine erfolgreiche Eindämmung der Vogelgrippe ist außerdem, dass Geflügelhalterinnen und Halter – auch bei Kleinst- und Hobbyhaltungen – Auffälligkeiten bei Tieren und ganz besonders Krankheits- oder Todesfälle dem Veterinäramt des Landkreises Harburg melden (Telefon: 04171 – 693 466, tiergesundheit@lkharburg.de).
Zusätzlich zur Aufstallung von Geflügel ist die strikte Einhaltung betriebshygienischer Maßnahmen zur Biosicherheit von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig ist die Durchführung von Geflügelausstellungen und Geflügelmärkten untersagt.

Das Ansteckungsrisiko ist maximal hoch. Spaziergänger und Haustiere wie Hunde sollten daher Kontakt zu toten oder kranken Wildvögeln unbedingt vermeiden. Genauso sollten Jäger, wenn sie mit Federwild in Berührung gekommen sind, jeglichen Kontakt zu Geflügel vermeiden. Tot aufgefundene Wildvögel sollten dem Veterinärdienst per E-Mail an tiergesundheit@lkharburg.de gemeldet werden. Sie werden dann eingesammelt, beprobt und sicher entsorgt. Finder werden gebeten, Vogelkadaver beispielsweise mit einer beschwerten Plane abzudecken, damit keine Aasfresser angelockt werden, sie aber auf keinen Fall anzufassen.

Hintergrund: Die Vogelgrippe ist eine hochansteckende, anzeigepflichtige Tierseuche, die bei Geflügel, insbesondere bei Hühnern, Puten, Enten, Gänsen sowie vielen anderen Wildvögeln auftreten kann. Sie führt bei infizierten Vögeln zu schweren Erkrankungen, massenhaftem Verenden und dadurch bei Hausgeflügel auch zu schweren wirtschaftlichen Schäden. Eine Therapie für infizierte Vögel gibt es derzeit ebenso wenig wie einen in Deutschland zugelassenen Impfstoff. Erkrankungen beim Menschen sind äußerst selten und setzen einen sehr engen Kontakt mit infizierten Tieren voraus. Erhitzte Geflügelprodukte können unbedenklich verzehrt werden.
Fragen zur Geflügelpest und den Schutzmaßnahmen beantwortet die Abteilung Ordnung und Verbraucherschutz des Landkreises Harburg – Tierschutz/Tierseuchen unter der Telefonnummer 04171 – 693 466 oder per E-Mail unter tiergesundheit@lkharburg.de.
 
12/12
- 20.01.2026 12:38 -
Amtliche WARNUNG vor STRENGEM FROST
Es tritt strenger Frost zwischen -8 °C und -12 °C auf. Vor allem bei Aufklaren über Schnee sinken die Temperaturen auf Werte bis -15 °C.
MoWaS = Das Modulare Warnsystem ist ein hochverfügbares, gehärtetes System zur Warnung der Bevölkerung in Deutschland.
KATWARN = Mit Katwarn werden Warnungen vom Zivil- und Katastrophenschutz in Gefahrensituationen verbreitet (z. B. bei Großbrand, Bombenfund, Umweltkatastrophe)
BIWAPP = ist das regionale Warn- und Informationssystem vieler Kommunen in Deutschland
DWD = Warnungen des Deutschen Wetterdienstes LHP =Länderübergreifendes Hochwasserportal Nina = Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) warnt Sie deutschlandweit vor Gefahren, Police = Warnmeldungen der Polizei in Deutschland
Was ist der Unterschied zwischen NINA und KATWARN?
KATWARN verzichtet laut eigenen Angaben auf die Speicherung personenbezogener Daten sowie von Bewegungsprofilen. Anders als bei NINA lässt sich KATWARN auch mit einem klassischen Handy nutzen. So kann man via SMS Warnungen für das eigene Postleitzahlengebiet empfangen. Auch ein E-Mail-Service ist möglich.

Siehe mehr Warnungen für Deutschland

Karte mit aktuellen Strom / Gas / Wasser / Fernwärme Ausfällen in Deutschland

grafik 14

https://Störungsauskunft.de/

Funkwetter Ausbreitungsbedingungen – aktuelle Interpretation

Solare Bedingungen: Die solare Aktivität ist sehr hoch, was generell günstig für Kurzwellenausbreitung ist.

Geomagnetische Situation: Es herrscht ein starker geomagnetischer Sturm, der zu Ausfällen führen kann.

Kurzfristige Aussichten: Die kurzfristige Prognose ist ungünstig, da der K-Index auf einen Sturm hindeutet.

Bandempfehlung: Die unteren Bänder (160m-40m) bieten wahrscheinlich die stabilsten Bedingungen.

Aktuelle Funkwetter Daten

Hier eine Übersicht der Ausbreitungsbedingungen im Amateurfunk. Wie diese genau benutzt werden findet ihr wenn man auf den Link ERKLÄRUNG unter den Garfiken klickt. Oben rechts in der Ecke ist eine neue von mir erstellte Grafik der Ausbreitungsbedingungen zu finden (Testphase)

Tolle Wetternberichte erhaltet Ihr von der Seite https://www.hamqsl.com/

solar101vhfper

solarmap

solarmuf

Erklärung

SFISolar Flux IndexDRAO Penticton nicht mehr verfügbar, verwendet NOAA-Daten. Intensität der Sonnenstrahlung, gemessen bei 2800MHz (10,7cm). Guter Hinweis auf die Ionisierung der F-Schicht (die Schicht, die uns den größten Teil unseres DX auf HF liefert). Je höher die Zahl, desto höher ist der Ionisierungsgrad und desto höher die Frequenz. Er wird einmal täglich gemessen. Beachten Sie, dass der von der NOAA aufgezeichnete SFI-Wert für den jeweiligen Tag der zweite (oder mittlere) der DRAO-Werte ist. SFI korreliert mit 304A (siehe Grafik unten).
SNSonnenfleckenzahlDie von der NOAA angegebene Sonnenfleckenzahl ist ein gemeldeter Wert von 0 bis 250. Sie wird nach der Formel [R=k (10g+s)] von Rudolph Wolf aus dem Jahr 1848 berechnet, wobei R die Sonnenfleckenzahl ist, g die Anzahl der Sonnenfleckengruppen auf der Sonnenscheibe, s die Gesamtzahl der einzelnen Flecken in allen Gruppen und k ein variabler Skalierungsfaktor (normalerweise kleiner als 1), der die Beobachtungsbedingungen und die Art des Beobachtungsgeräts berücksichtigt. NOAA SN korreliert lose mit SFI. Wird einmal täglich aktualisiert.
SNeXNWRA Effective Smoothed Sunspot NumberFür diesen Parameter sind drei Messungen verfügbar, die von NorthWest Research Associates, Inc. berechnet wurden. Die NWRA-Werte (Verwendung mit Genehmigung) sind für die globale (SNeG), die nördliche (SNeN) und die südliche Hemisphäre (SNeS) verfügbar und werden anhand von foF2-Daten von NOAA/NCEI berechnet. Darüber hinaus bestimmt die Farbe der Kennzeichnung (SNeX) die Gültigkeit der Daten (letzte f0f2-Beobachtungen von NOAA). Grün SNeX = nicht länger als 1 Stunde her. Gelb SNeX = nicht länger als 4 Stunden her. Orange SNeX = nicht länger als 12 Stunden zurückliegend. Rote SNeX = vor mehr als 12 Stunden. Sie werden einmal pro Stunde aktualisiert. Auf der NWRA-Website finden Sie ausführliche Informationen über den Parameter SSNe.
APlanetarer A IndexNOAA gemeldeter Wert von 0 bis 400. Liefert ein tägliches Durchschnittsniveau für die geomagnetische Aktivität. Verwendet den Durchschnitt von acht 3-stündigen K-Index-Werten (magnetischer Wert, gemessen in Nanotesla oder nT), um den Grad der Instabilität im geomagnetischen Feld der Erde anzugeben. Bei Verwendung mit K-Index: Ein hoher K-Index und ein niedriger A-Index zeigen an, dass das Erdmagnetfeld instabil ist und dass HF-Signale für plötzliche Schwankungen anfällig sind; einige Pfade können sich schließen, während sich andere plötzlich und ohne Vorwarnung öffnen. Hoher K-Index/niedriges A deutet auf eine plötzliche, abrupte Störung im geomagnetischen Feld hin, die eine intensive, aber kurze Unterbrechung der HF-Ausbreitung, aber auch ein Polarlicht-Ereignis verursachen kann. Einmal täglich aktualisiert.
KPlanetarer K-IndexNOAA gemeldeter Wert von 0 bis 9. Misst Störungen in der horizontalen Komponente des Erdmagnetfeldes. Der Wert in nT wird mit einem Magnetometer während eines dreistündigen Intervalls gemessen und dann in einen Faktor umgerechnet. Verwendung mit A-Index – siehe oben zur Bestimmung der HF-Bedingungen. Achtmal täglich aktualisiert.
X-Ray oder XRYHarte RöntgenstrahlungNOAA gemeldeter Wert von A0,0 bis X9,9. Intensität der harten Röntgenstrahlung, die auf die Ionosphäre der Erde trifft. Trifft hauptsächlich die D-Schicht (HF-Absorption). Der Buchstabe gibt die Größenordnung der Röntgenstrahlung an (A, B, C, M und X), wobei A die niedrigste ist. Die Zahl gibt die Stärke der Strahlung an. Achtmal täglich aktualisiert.
304A304 AngströmNOAA gemeldeter Wert von 0 bis unbekannt. Relative Stärke der gesamten Sonnenstrahlung bei einer Wellenlänge von 304 Angström (oder 30,4 nm), die hauptsächlich von ionisiertem Helium in der Photosphäre der Sonne emittiert wird. Für diesen Parameter gibt es zwei Messungen, eine vom Solar Dynamics Observatory mit dem EVE-Instrument und die andere mit Daten des SOHO-Satelliten und seinem SEM-Instrument. Er ist für etwa die Hälfte der Ionisierung der F-Schicht in der Ionosphäre verantwortlich. 304A korreliert mit SFI (siehe Grafik unten). Stündlich aktualisiert.
Pnt Flx oder PFProtonenflussNOAA gemeldeter Wert von 0 bis unbekannt. Dichte der geladenen Protonen im Sonnenwind. Je höher die Zahlen, desto stärker die Auswirkungen auf die Ionosphäre. Wirkt sich in erster Linie auf die E-Schicht der Ionosphäre aus. Stündlich aktualisiert.
Elc Flx oder EFElektronenflussNOAA gemeldeter Wert von 0 bis unbekannt. Dichte der geladenen Elektronen im Sonnenwind. Je höher die Zahlen (>1000), desto stärker die Auswirkungen auf die Ionosphäre. Wirkt sich in erster Linie auf die E-Schicht der Ionosphäre aus. Stündlich aktualisiert.
AurAuroraDie Aurora-Daten werden jetzt aus dem aktuellen hemisphärischen Leistungswert (0-150 GW) berechnet, um den alten gemeldeten skalierten Faktorwert von 0 bis 10++ zu erhalten. Gibt an, wie stark die Ionisierung der F-Schicht in den Polarregionen ist. Höhere Werte führen dazu, dass sich Polarlichter (einschließlich Nord- und Südlichter) zu niedrigeren Breitengraden bewegen. Wird alle 15 Minuten aktualisiert.
nNormalisierungImmer 1,99, da Aur jetzt berechnet wird. Wird mit dem nächsten großen Banner-Update entfernt.
BzBz ComponentVom ACE-Satelliten gemeldeter Wert von +50 bis -50. Stärke und Richtung des interplanetaren Magnetfelds, das durch die Sonnenaktivität beeinflusst wird. Positiv ist die gleiche Richtung wie das Erdmagnetfeld, negativ ist die entgegengesetzte magnetische Polarität. Bei einem negativen Wert wird das Erdmagnetfeld aufgehoben, wodurch sich die Auswirkungen der Sonnenpartikel in der Ionosphäre verstärken. Stündlich aktualisiert.
SWSolar WindVom ACE-Satelliten gemeldeter Wert von 0 bis 1000. Geschwindigkeit (Kilometer pro Sekunde) der geladenen Teilchen beim Vorbeiflug an der Erde. Je höher die Geschwindigkeit ist, desto größer ist der Druck, der auf die Ionosphäre ausgeübt wird. Werte von mehr als 500 km/sec haben Auswirkungen auf die HF-Kommunikation. Stündlich aktualisiert.
Aur LatAurora-BreitengradBerechneter Wert von 67,5 bis <45,0. Die Berechnung von NOAA verwendet die aktuelle Aurora-Messung. Wird verwendet, um den niedrigsten Breitengrad zu schätzen, der von dem Polarlicht-Ereignis betroffen ist. Wird alle 15 Minuten aktualisiert.
AurAuroraVon DX-Robot gemeldetes Ereignis (Verwendung mit Genehmigung). Meldet Band Closed für keine/geringe Polarlichtaktivität, High LAT AUR für Polarlichtaktivität >60°N, oder MID LAT AUR für Polarlichtaktivität von 60° bis 30°N. Wird alle ½ Stunde aktualisiert.
EsEUSporadisch E EuropaVon DX-Robot gemeldetes Ereignis (Verwendung mit Genehmigung). Meldet Band Closed, High MUF, wenn nur 2M offen ist, oder 50/70/144MHz ES, wenn das entsprechende Band als offen gemeldet wird. Wird alle ½ Stunde aktualisiert.
EsNASporadisch E NordamerikaVon DX-Robot gemeldetes Ereignis (Verwendung mit Genehmigung). Meldet Band Closed, High MUF, wenn die Bedingungen Es unterstützen, und 144MHz ES, wenn das Band als offen gemeldet wird. Wird alle ½ Stunde aktualisiert.
EME DegErde-Mond-Erde DegradationMake More Miles gemeldeter Wert (mit Genehmigung verwendet). Meldet die EME-Pfaddämpfung als sehr schlecht (>5,5dB), schlecht (4dB), mäßig (2,5dB), gut (1,5dB), sehr gut (1dB), ausgezeichnet (<1dB). Aktualisiert alle ½ Stunde.
Solar Flare ProbWahrscheinlichkeit von SonneneruptionenVorhersagewert der Universität Bradford (Verwendung mit Genehmigung). Gibt die Wahrscheinlichkeit (in %) einer Sonneneruption innerhalb der nächsten 24 Stunden an (0-100%). Wird jede Stunde aktualisiert.
MUFMaximal nutzbare FrequenzMake More Miles gemeldeter Wert (Verwendung mit Genehmigung). Zeigt die maximal nutzbare Frequenz in einem farbigen Balken an. Grau bedeutet keine sporadische E-Aktivität (ES), blau bedeutet ES bei 6M, grün bedeutet ES bei 4M, gelb bedeutet Bedingungen für 2M ES und rot bedeutet ES bei 2M. Alle ½ Stunde aktualisiert.
MSMeteoritenstreuung AktivitätsleisteMake More Miles gemeldeter Wert (mit Genehmigung verwendet). Zeigt die Meteorstreuungsaktivität in einem farbigen Balken an. Grau bedeutet keine Aktivität. Siehe die farbkodierte Grafik am unteren Rand des Balkens für den Aktivitätsgrad. Wird alle 1/4 Stunde aktualisiert.
GeoMag FldGeomagnetisches FeldBerechneter Wert. Zeigt an, wie ruhig oder aktiv das Magnetfeld der Erde ist, basierend auf dem K-Index-Wert. Wird als Inaktiv, Sehr ruhig, Ruhig, Unruhig, Aktiv, Kleiner Sturm, Großer Sturm, Schwerer Sturm oder Extremer Sturm gemeldet. Höhere Werte können zu HF-Blackouts und Polarlichtereignissen führen. Aktualisiert alle drei Stunden.
Sig Noise LvlSignal-RauschpegelBerechneter Wert. Gibt an, wie viel Rauschen (in S-Einheiten) durch die Wechselwirkung zwischen dem Sonnenwind und der geomagnetischen Aktivität erzeugt wird. Je aktiver und gestörter der Sonnenwind ist, desto größer ist das Rauschen. Wird alle ½ Stunde aktualisiert.
MUFMaximal nutzbare FrequenzVon der NOAA gemeldeter Wert von 0 bis 100MHz. Liefert die maximal nutzbare Frequenz in MHz an einem von 11 Standorten weltweit. Wird alle 15 Minuten aktualisiert.
CMEKoronaler MassenauswurfNOAA/SWPC vorhergesagtes Datum und Uhrzeit (in UTC). Zeigt das Datum und die Uhrzeit eines vorhergesagten erdgebundenen CME-Ereignisses an. Farbcodierung für den Schweregrad, wobei grün für leicht, gelb für mittelschwer und rot für schwer gilt. Wird aktualisiert, wenn die Vorhersagen von NOAA/SWPC eingehen.

aktuelle Wetterkarte Deutschland

aktuelle Unwetterkarte Deutschland

SchilderD

Hier geht es zu den Landkreiswarnungen.

https://www.unwetterzentrale.de/uwz/

Wichtige Infos bei Unwetter

Funkamateure sollten bei Unwetter besondere Vorsicht walten lassen, da die Wetterbedingungen die Funkkommunikation beeinträchtigen können. Hier sind einige Maßnahmen, die Funkamateure bei Unwetter treffen sollten:

  1. Überwachung des Wetters: Halte die Wetterberichte im Auge und informiere dich über die Wetterlage, bevor du Funkaktivitäten planst. Unwetterwarnungen und -hinweise sollten ernst genommen werden.
  2. Sichere deine Ausrüstung: Stelle sicher, dass deine Funkausrüstung sicher und vor den Elementen geschützt ist. Wenn möglich, verwende wetterfeste Gehäuse oder Abdeckungen, um deine Ausrüstung vor Regen oder Schnee zu schützen.
  3. Notstromversorgung: Stelle sicher, dass du über eine zuverlässige Notstromversorgung verfügst, um die Funkausrüstung bei Stromausfällen oder Unterbrechungen in Betrieb zu halten. Dies kann eine Kombination aus Batterien, Notstromaggregaten und Solaranlagen sein.
  4. Antennen: Prüfe deine Antennen und deren Befestigungen, um sicherzustellen, dass sie Sturm und Wind standhalten können. Lose oder beschädigte Antennen sollten vor dem Unwetter gesichert oder repariert werden.
  5. Frequenzen und Notrufkanäle: Achte darauf, die richtigen Frequenzen und Notrufkanäle für Funkaktivitäten während des Unwetters zu verwenden. Kenne die Notrufprotokolle und -prozeduren für deine Region.
  6. Kommunikationsplan: Entwickle im Voraus einen Kommunikationsplan und teile ihn mit deinen Funkpartnern und Angehörigen. Vereinbare Notfallkontaktmethoden und Treffpunkte im Falle von Kommunikationsausfällen.
  7. Bleibe informiert: Halte dich über die Entwicklungen des Unwetters auf dem Laufenden, indem du Wetterwarnungen, Notfallfrequenzen und lokale Nachrichten verfolgst.
  8. Sende nicht unnötig: Während eines Unwetters solltest du deine Funkausrüstung nicht unnötig nutzen. Halte die Frequenzen frei, um wichtigen Notfunkverkehr nicht zu stören.
  9. Rettungsdiensten Vorrang einräumen: Im Falle eines Notfalls sollen Funkamateure den Rettungsdiensten und anderen öffentlichen Sicherheitsorganisationen Vorrang einräumen und ihre Bemühungen nicht stören.
  10. Evakuationsanweisungen befolgen: Wenn Evakuationsanweisungen von den örtlichen Behörden erlassen werden, solltest du diesen unbedingt Folge leisten und deine Funkausrüstung sicher verstauen, bevor du evakuierst.
  11. Bei Gewitter sollten die Antennenleitungen von den Funkgeräten getrennt werden.

Unwetter können gefährlich sein, und Funkamateure sollten bei ihren Aktivitäten stets die Sicherheit im Auge behalten. Es ist wichtig, die geltenden Vorschriften und Notfallprotokolle zu kennen und zu befolgen, um sich selbst und andere nicht zu gefährden.

WEITERE INFOS:

Bei Gewitter ist es in der Regel am sichersten, eine externe Antenne für Amateurfunk oder andere Funkkommunikation nicht zu erden. Das Erdungssystem kann während eines Gewitters als Blitzableiter wirken und gefährliche elektrische Entladungen in dein Funkgerät oder in deine Ausrüstung leiten. Das Erdungssystem kann auch Schäden verursachen und die Funkausrüstung unbrauchbar machen.

Stattdessen sollten folgende Maßnahmen getroffen werden, um die Sicherheit während eines Gewitters zu gewährleisten:

  1. Funkausrüstung abschalten: Schalte während eines Gewitters alle Funkgeräte und Antennenverstärker aus und ziehe den Netzstecker aus der Steckdose.
  2. Antennenkabel trennen: Trenne das Antennenkabel von deinem Funkgerät, um eine direkte Verbindung zur Antenne zu unterbrechen. Dadurch wird das Risiko minimiert, dass Blitzeinschläge Schäden an deiner Ausrüstung verursachen.
  3. Antenne senken: Wenn möglich, senke die externe Antenne, um sie von potenziellen Blitzeinschlägen fernzuhalten. Stelle sicher, dass die Antenne sicher und ordnungsgemäß befestigt ist.
  4. Schutz vor Überspannung: Verwende Überspannungsschutzgeräte, um deine Ausrüstung vor Überspannungsschäden zu schützen. Diese Geräte können in die Antennenleitung eingefügt werden, um Blitzeinschläge abzuleiten.
  5. Warte auf sicheres Wetter: Warte, bis das Gewitter vorbei ist und keine Blitzeinschläge in der Nähe mehr auftreten, bevor du deine Funkausrüstung wieder in Betrieb nimmst.

Die Erdung einer Antenne in einem Gewitter kann gefährlich sein und sollte vermieden werden. Stattdessen ist es wichtig, die oben genannten Schritte zu befolgen, um deine Ausrüstung und dich selbst vor den potenziellen Gefahren eines Gewitters zu schützen.

Starkregenkarte

Nicht für alle Funkamteure interessant, aber für welche die in Hochwasser gefährdeten Lagen liegen kann es nicht schaden sich vorher zu informieren, ob man sein Equipment bzw. auch sein Hab- und Gut in Sicherheit bringen muss. Die Karten zeigen ob man in einer Starkregen gefährdeten Zone liegt und von wo das Wasser zu erwarten ist. Der aktuelle Niederschlag wird NICHT angezeigt. Leider gibt es momentan nicht für jedes Bundesland interaktive Karten – wenn ihr weitere Karten diese Art kennt, dann bitte eine kurze Info an mich.

starkregenkarte hessen

Muster

LAWA Starkregenportal Starkregenportal der Bund-/Länder- Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA)

Klicke auf der Karte auf dein Bundesland um zu den Informationen zu gelangen:

Deutschland Bundesländer Schleswig Holstein Bayern Baden-Wuertenberg Rheinland Pfalz Saarland Sachsen Thüringen Hessen Nordrhein Westfahlen Berlin Brandenburg Sachsen-Anhalt Hamburg Bremen Niedersachsen Mecklenburg-Vorpommern

Klicke das entsprechende Bundesland an, um zur Karte zu gelangen.

Ionogramm

aktuelles Ionogramm

LATEST

Quelle: https://www.iap-kborn.de

Erklärung

Ein Ionogramm ist ein Diagramm oder eine grafische Darstellung der Reflektionshöhe von Funkwellen in Abhängigkeit von der Frequenz. Es wird oft von Ionosonden in der Ionosphäre erstellt, um Informationen über die elektrischen Eigenschaften der Ionosphäre und die Ausbreitung von Funkwellen in der Atmosphäre zu liefern. Die Interpretation eines Ionogramms erfordert einige grundlegende Kenntnisse über die Ionosphäre und die Ausbreitung von Funkwellen. Hier sind die Schritte zur Interpretation eines Ionogramms:

  1. Frequenzachse: Die horizontale Achse des Ionogramms zeigt die Frequenz der ausgesendeten Funkwellen. Die Frequenzen sind normalerweise logarithmisch skaliert und reichen von niedrigen Frequenzen (typischerweise 1 MHz) bis zu sehr hohen Frequenzen (typischerweise 30 MHz oder mehr).
  2. Reflektionshöhe: Die vertikale Achse zeigt die Reflektionshöhe der Funkwellen in Kilometern oder Meilen. Dies ist die Höhe, auf der die Funkwellen von der Ionosphäre reflektiert oder gebrochen werden. Die Reflektionshöhe hängt von der Frequenz und den elektrischen Eigenschaften der Ionosphäre ab.
  3. Kurven und Peaks: Auf dem Ionogramm erscheinen Kurven und Peaks, die die reflektierten oder gebrochenen Signale für verschiedene Frequenzen darstellen. Diese Kurven werden als Ionosonden-Echogramme bezeichnet. Jede Kurve repräsentiert die reflektierten Signale für eine bestimmte Frequenz. Die Höhe des Peaks auf der Kurve zeigt die Reflektionshöhe für diese Frequenz an.
  4. Kritische Frequenz: Die höchste Frequenz, bei der eine Reflexion von der Ionosphäre noch auftritt, wird als kritische Frequenz (für diesen Ionosondenstandort) bezeichnet. Sie wird oft auf dem Ionogramm markiert und kann wichtige Informationen über die maximal mögliche Frequenz für die Funkkommunikation in dieser Region liefern.
  5. MUF und LUF: Die maximale nutzbare Frequenz (MUF) und die niedrigste nutzbare Frequenz (LUF) sind wichtige Konzepte bei der Auswertung von Ionogrammen. Die MUF ist die höchste Frequenz, die zur Kommunikation über eine bestimmte Strecke in der Ionosphäre verwendet werden kann, während die LUF die niedrigste Frequenz darstellt. Diese Werte können aus dem Ionogramm abgelesen werden.
  6. D-Layer und E-Layer: Das Ionogramm kann auch Informationen über die D-Schicht und die E-Schicht der Ionosphäre liefern. Die D-Schicht ist in der Regel für die Dämpfung von Funkwellen bei niedrigen Frequenzen verantwortlich, während die E-Schicht für die Reflexion bei höheren Frequenzen verantwortlich ist.
  7. Variation über Zeit: Ionogramme können in Echtzeit oder über einen längeren Zeitraum aufgezeichnet werden. Die Interpretation kann sich je nach den sich ändernden Bedingungen in der Ionosphäre im Laufe des Tages oder der Nacht unterscheiden.

Die Interpretation eines Ionogramms erfordert Erfahrung und Fachwissen in der Funktechnik und der Ionosphärenphysik. Funkamateure, Funktechniker und Wissenschaftler nutzen Ionogramme, um die besten Frequenzen und Betriebsarten für die Kommunikation zu bestimmen und die Bedingungen in der Ionosphäre zu überwachen.

Polarlicht-Aktivität

Polarlichter (auch „Aurora Borealis“ oder „Nordlichter“ genannt) entstehen durch die Wechselwirkung zwischen dem Magnetfeld der Erde und dem Sonnenwind (einer Mischung aus geladenen Teilchen, die von der Sonne weggeblasen werden). Bei Stürmen gelangen genügend dieser geladenen Teilchen in die obere Erdatmosphäre, so dass sie mit den natürlichen Magnetfeldlinien der Erde interagieren. Wenn genügend dieser Teilchen zusammenstoßen, wird Energie in Form von Polarlicht freigesetzt. Diese Teilchen sorgen nicht nur für ein hübsches Lichtspektakel (vor allem in höheren Breitengraden), sondern streuen auch Amateurfunk-Signale und können die Ausbreitung auf den VHF- und UHF-Bändern erheblich verbessern. Hohe Polarlichtwerte können auch die Ausbreitung von HF-Amateurfunk über polare Strecken erschweren.

Real-Time
Nördliche Hemisphäre
Aurorale Aktivität

latest

Real-Time
südliche Hemisphäre
Aurorale Aktivität

latest

Quelle: NOAA Auroral Activity site

Erklärung

Dies ist eine kurzfristige Vorhersage von Ort und Intensität des Polarlichts. Dieses Produkt basiert auf dem OVATION-Modell und bietet eine 30- bis 90-Minuten-Vorhersage von Ort und Intensität des Polarlichts. Die Vorhersagezeit ist die Zeit, die der Sonnenwind braucht, um sich vom Beobachtungspunkt L1 bis zur Erde benötigt.

Die beiden Karten zeigen den Nord- bzw. Südpol der Erde.
Die Helligkeit und der Ort des Polarlichts werden normalerweise als grünes Oval dargestellt, das auf dem Magnetpol der Erde zentriert ist. Die grünen Ovale färben sich rot, wenn die Aurora voraussichtlich intensiver sein wird. Die sonnenbeschienene Seite der Erde wird durch das hellere Blau der Ozeane und die hellere Farbe der Kontinente angezeigt.
der Kontinente. Polarlichter können oft irgendwo auf der Erde beobachtet werden von kurz nach Sonnenuntergang oder kurz vor Sonnenaufgang. Die Aurora ist nicht sichtbar während der Tageslichtstunden. Das Polarlicht muss nicht direkt über der Erde sein sondern kann aus einer Entfernung von bis zu 1000 km beobachtet werden, wenn das Polarlicht hell ist und die Bedingungen stimmen.

Die Aurora ist ein Indikator für den aktuellen geomagnetischen Sturm Bedingungen und bietet ein Situationsbewusstsein für eine Reihe von Technologien. Die Aurora hat direkte Auswirkungen auf die HF-Funkkommunikation und die GPS/GNSS-Satellitennavigation. Sie steht in engem Zusammenhang mit den Boden induzierten Strömen, die sich auf den Übergang zur elektrischen Energie auswirken.

Radio Blackout

latest

Quelle: https://services.swpc.noaa.gov

Erklärung

latest
Beispiel Bild für die Erklärung

Das Bild zeigt eine Karte der Erde mit einer Darstellung der durch die Ionosphäre verursachten Dämpfung von Hochfrequenz (HF)-Signalen, die für den Amateurfunk relevant sind. Hier ist eine Erklärung im Zusammenhang mit dem Amateurfunk:

  1. Farbliche Darstellung der Frequenzdämpfung:
  • Die Farbskala reicht von blau (geringe Dämpfung) über violett bis hin zu rot (hohe Dämpfung).
  • Der Bereich in Blau und Violett zeigt die am stärksten betroffenen Regionen, in denen die höchsten Frequenzen, die durch eine 1 dB-Dämpfung beeinflusst werden, dargestellt sind. Höhere Frequenzen (bis zu 35 MHz) sind von Dämpfung betroffen, was auf eine erhöhte Absorption hinweist.
  1. Geografische Auswirkungen:
  • Die Karte zeigt, dass die Dämpfung hauptsächlich in den höheren Breitengraden auftritt, wobei die größten Auswirkungen über Asien und Europa zu sehen sind.
  • Der Bereich in dunklem Blau zeigt die stärkste Dämpfung, während der Übergang zu Violett eine mäßige Dämpfung darstellt.
  1. Technische Details:
  • X-ray Background: Die normale Röntgen-Hintergrundstrahlung wird angegeben, was auf eine geringe Sonneneruptionstätigkeit hinweist.
  • Proton Background: Auch der Protonenhintergrund ist normal, was darauf hinweist, dass es keine signifikante Protonenstörung gibt.
  • Attenuation (Maximum Absorption): Die Skala auf der rechten Seite zeigt die maximale Absorption in dB. In diesem Bild liegt die maximale Dämpfung um die 35 MHz, was auf eine erhebliche Hochfrequenzabsorption hinweist.
  1. Auswirkungen auf den Amateurfunk:
  • Frequenzen im Bereich von 3-30 MHz, die oft im Amateurfunk genutzt werden, sind von der ionosphärischen Absorption betroffen. Dies bedeutet, dass während der Dämpfungszeiten die Reichweite und die Qualität der HF-Kommunikation beeinträchtigt sein können.
  • Die dargestellten Absorptionswerte können auf gestörte Bedingungen für die Ausbreitung von HF-Signalen hinweisen, insbesondere für langwellige Kommunikation (3-30 MHz), was zu schwächeren Signalen und möglicherweise gestörten Verbindungen führen kann.

Zusammengefasst zeigt das Bild die aktuelle ionosphärische Dämpfung von HF-Signalen, was für Funkamateure wichtig ist, um die Bedingungen für die Funkkommunikation einzuschätzen und ihre Aktivitäten entsprechend anzupassen.

allgemeine Info der Ausbreitungsbedingungen für KW

Die wichtigsten Amateurfunk-Kurzwellenbänder (KW-Bänder) und deren Ausbreitungsbedingen. Die Bewertungen für die Empfangsqualität (Morgens, Tagsüber, Abends, Nachts) sind allgemeine Richtwerte und können je nach atmosphärischen Bedingungen variieren.

loading...
KW-BAENDER
Band (m)Start (kHz)Ende (kHz)MorgensTagsüberAbendsNachtsBemerkung
1601.8002.000SchlechtSchlechtGutGutNachtband, Nah- und Mittelbereich
803.5003.800GutSchlechtGutGutNachtband, weltweit nutzbar
605.3505.450MittelMittelMittelGutTropenband, regional begrenzt
407.0007.200GutMittelGutGutAllroundband, weltweit nutzbar
3010.10010.150MittelGutMittelMittelDigitalmodes, CW, begrenzte Sendeleistung
2014.00014.350GutGutGutMittelWeitverkehrsband, weltweit nutzbar
1718.06818.168GutGutGutSchlechtWeitverkehrsband, tagsüber gut
1521.00021.450GutGutMittelSchlechtWeitverkehrsband, tagsüber gut
1224.89024.990GutGutMittelSchlechtWeitverkehrsband, tagsüber gut
1028.00029.700GutGutMittelSchlechtWeitverkehrsband, tagsüber gut

Erklärung

Erklärung der Bänder:

  1. 160m Band (1,8–2,0 MHz):
    • Eigenschaften: Dieses Band wird oft als „Nachtband“ bezeichnet, da es nachts und in den Abendstunden gute Reichweiten bietet. Tagsüber ist die Reichweite aufgrund der Dämpfung durch die Ionosphäre begrenzt.
    • Nutzung: Ideal für regionale und nationale Kommunikation.
  2. 80m Band (3,5–3,8 MHz):
    • Eigenschaften: Ähnlich wie das 160m Band, aber mit besserer Reichweite. Tagsüber ist die Nutzung eingeschränkt, abends und nachts jedoch gut.
    • Nutzung: Weltweit nutzbar, besonders nachts.
  3. 60m Band (5,350–5,450 MHz):
    • Eigenschaften: Ein schmales Band, das in einigen Regionen für den Amateurfunk freigegeben ist. Die Nutzung ist oft eingeschränkt (z. B. nur bestimmte Modi oder Sendeleistungen).
    • Nutzung: Regional begrenzt, oft für Notfunk genutzt.
  4. 40m Band (7,0–7,2 MHz):
    • Eigenschaften: Ein sehr beliebtes Allroundband, das sowohl tagsüber als auch nachts gute Reichweiten bietet.
    • Nutzung: Weltweit nutzbar, sowohl für Nah- als auch für Fernverbindungen.
  5. 30m Band (10,1–10,15 MHz):
    • Eigenschaften: Ein schmales Band, das hauptsächlich für digitale Modi und CW (Morse code) genutzt wird. Die Sendeleistung ist oft begrenzt.
    • Nutzung: Gute Reichweite tagsüber, aber weniger Aktivität als auf anderen Bändern.
  6. 20m Band (14,0–14,35 MHz):
    • Eigenschaften: Das bekannteste Weitverkehrsband, das fast immer gute Bedingungen bietet, besonders tagsüber.
    • Nutzung: Ideal für weltweite Kommunikation.
  7. 17m Band (18,068–18,168 MHz):
    • Eigenschaften: Ein schmales Band mit guter Reichweite tagsüber, aber weniger Aktivität als auf den 20m oder 15m Bändern.
    • Nutzung: Weitverkehrsband, besonders bei guter Sonnenaktivität.
  8. 15m Band (21,0–21,45 MHz):
    • Eigenschaften: Ein Weitverkehrsband, das bei guter Sonnenaktivität hervorragende Reichweiten bietet. Nachts ist die Nutzung eingeschränkt.
    • Nutzung: Ideal für weltweite Kommunikation tagsüber.
  9. 12m Band (24,89–24,99 MHz):
    • Eigenschaften: Ein schmales Band, das bei guter Sonnenaktivität gute Reichweiten bietet. Nachts ist die Nutzung eingeschränkt.
    • Nutzung: Weitverkehrsband, tagsüber gut nutzbar.
  10. 10m Band (28,0–29,7 MHz):
    • Eigenschaften: Ein sehr variables Band, das bei guter Sonnenaktivität hervorragende Reichweiten bietet. Bei geringer Sonnenaktivität ist die Nutzung eingeschränkt.
    • Nutzung: Ideal für weltweite Kommunikation, besonders während des Sonnenmaximums.

Hinweise:

Die Nachtbänder (160m, 80m, 40m) sind ideal für regionale und nationale Kommunikation in den Abend- und Nachtstunden.

Die Empfangsqualität hängt stark von der Sonnenaktivität, der Jahreszeit und der Tageszeit ab.

Die Weitverkehrsbänder (20m, 17m, 15m, 12m, 10m) sind besonders bei guter Sonnenaktivität (Sonnenfleckenzyklus) hervorragend für weltweite Kommunikation geeignet.

Info’s über das Amateurfunk Wetter

Das Wetter spielt eine entscheidende Rolle im Leben eines Funkamateurs und hat einen erheblichen Einfluss auf die Funkkommunikation und -aktivitäten. Hier sind einige wichtige Aspekte, die zeigen, wie wichtig das Wetter für Funkamateur ist:

1. Ausbreitungsbedingungen

Das Wetter beeinflusst die Ausbreitungsbedingungen von Funkwellen erheblich. Faktoren wie Temperatur, Luftdruck und Feuchtigkeit in der Atmosphäre können die Ausbreitung von Funkwellen beeinflussen und Signalstörungen verursachen oder abschwächen. Funkamateure müssen sich dieser Bedingungen bewusst sein, um die besten Frequenzen und Betriebsarten für ihre Kommunikation auszuwählen.

2. Troposphärische Dämpfung

Bestimmte Wetterbedingungen, wie intensive Regenfälle oder Schneefall, können zu troposphärischer Dämpfung führen. Dies führt dazu, dass Funkwellen geschwächt oder absorbiert werden, was die Reichweite von Funkverbindungen erheblich einschränken kann.

3. Gewitter und elektrische Störungen

Gewitter können starke elektrische Störungen in der Atmosphäre verursachen, was zu starken Signalinterferenzen führen kann. Funkamateure müssen während eines Gewitters vorsichtig sein, da es gefährlich sein kann, Antennen oder Ausrüstung in dieser Zeit zu verwenden.

4. Wetterwarnungen und Notfunk

Funkamateure sind oft in Notfallkommunikation und Rettungseinsätzen involviert. Wetterwarnungen sind für diese Aktivitäten von entscheidender Bedeutung. Funkamateure können Wetterinformationen nutzen, um sich auf Naturkatastrophen wie Stürme, Hochwasser oder Waldbrände vorzubereiten und in Notfallsituationen effektiv zu kommunizieren.

5. Aurora und Sonnenfleckenzyklus

Das Wetter im Weltraum, wie die Aktivität von Sonnenflecken und das Auftreten von Aurora (Polarlichtern), kann die Funkausbreitung in den oberen Schichten der Atmosphäre beeinflussen. Diese Phänomene können Funkamateure auf besondere Bandöffnungen hinweisen oder Signale auf unerwartete Weise beeinflussen.

6. Meteorologische Beobachtungen

Funkamateure sind oft auch Wetterenthusiasten und führen meteorologische Beobachtungen durch. Sie können Wetterdaten sammeln und über Funknetzwerke oder das Internet verbreiten, um Meteorologen und Wetterdiensten bei der Vorhersage und Beurteilung von Wetterereignissen zu unterstützen.

Insgesamt ist das Wetter für Funkamateure von entscheidender Bedeutung, da es die Fähigkeit beeinflusst, erfolgreich zu kommunizieren und in Notfallsituationen effektiv zu reagieren. Die Kenntnis der aktuellen Wetterbedingungen und ihrer Auswirkungen auf die Funkausbreitung ist ein wesentlicher Bestandteil der Amateurfunkpraxis.

Info über Propagation

Propagation - Wo bekomme ich meine Informationen her Amateurfunk

Es wird aus Datenschutzgründen nur das Vorschaubild des Videos angezeigt. Erst nach einem KLICK auf das Video wird eine Verbindung zu Youtube hergestellt.

Propagation = Ausbreitung

In der Funkkommunikation bezieht sich „Propagation“ auf die Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen, wie Funkwellen, von einer Senderantenne zu einer Empfangsantenne. Dieser Begriff ist entscheidend, um zu verstehen, wie Funkkommunikation funktioniert und welche Faktoren die Reichweite und Qualität von Funksignalen beeinflussen. Hier sind einige wichtige Aspekte der Propagation:

  1. Freiraumausbreitung: In einem idealen Raum, ohne Hindernisse oder Störungen, breiten sich elektromagnetische Wellen geradlinig in alle Richtungen aus. Dies wird als Freiraumausbreitung bezeichnet und entspricht dem, was als „Sichtverbindung“ bezeichnet wird. Die Reichweite in einem solchen Szenario hängt von der Sendeleistung und der Frequenz der Funkwellen ab.
  2. Ausbreitungshindernisse: In der realen Welt gibt es viele Hindernisse und Einflüsse, die die Propagation von Funkwellen beeinflussen können. Gebäude, Berge, Bäume und andere Hindernisse können die Ausbreitung blockieren oder reflektieren. Dies kann zu Signalabschwächungen oder zu Mehrweg-Ausbreitungen führen, bei denen Signale über verschiedene Pfade zum Empfänger gelangen und sich überlagern.
  3. Ionosphäre: Auf den Kurzwellenbändern (HF-Bereich) spielt die Ionosphäre eine entscheidende Rolle bei der Propagation. Die Ionosphäre ist eine Schicht der Atmosphäre, die ionisiert ist und Funkwellen reflektieren oder brechen kann. Dies ermöglicht Fernverbindungen über große Entfernungen, da die Signale an der Ionosphäre reflektiert und zur Erde zurückgeworfen werden.
  4. Atmosphärische Bedingungen: Verschiedene atmosphärische Bedingungen können die Ausbreitung von Funkwellen beeinflussen. Zum Beispiel können Regen, Schnee oder atmosphärische Störungen wie Gewitter zu Dämpfung oder Signalverzerrungen führen.
  5. Frequenzabhängigkeit: Die Ausbreitungseigenschaften von Funkwellen variieren je nach ihrer Frequenz. Niedrigere Frequenzen (Lang- und Mittelwelle) haben oft eine bessere Bodenwellenpropagation und dringen besser in Gebäude und Hindernisse ein. Höhere Frequenzen (UHF und SHF) haben eine stärkere Neigung zur Sichtverbindung und sind anfälliger für Hindernisse.
  6. Mehrweg-Ausbreitung: In städtischen Umgebungen und Gebieten mit vielen Reflexionen können Funksignale über verschiedene Pfade zum Empfänger gelangen. Dies führt zu Mehrweg-Ausbreitung, bei der das Signal aufgrund der unterschiedlichen Pfadlängen und Laufzeitverzögerungen verzerrt sein kann.
  7. Ausbreitungsvorhersage: Aufgrund der komplexen Natur der Ausbreitung sind Vorhersagemodelle und -werkzeuge wichtig, um die Bedingungen für die Funkkommunikation vorherzusagen. Diese Vorhersagen helfen bei der Auswahl der besten Frequenzen und Betriebsarten für die Kommunikation zu einem bestimmten Zeitpunkt und Ort.

Die Propagation ist ein entscheidender Faktor in der Funkkommunikation, und das Verständnis ihrer Prinzipien und Faktoren ist für Funkamateure, Rundfunksender, militärische Kommunikation und viele andere Bereiche von großer Bedeutung.

weiterführende Links

dr2w 1DX Propagationhttps://dr2w.de/dx-propagation/
Propagationdx.qsl.nethttps://dx.qsl.net/propagation/
wm7dWM7Dhttps://www.wm7d.net/hamradio/solar/
voacapVOACAPhttps://www.voacap.com/hf/
Spaceweatherhttps://spaceweather.com/

4 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert